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Marketingplan für Musik (Künstler, Rapper, Sänger)

Rap hat in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen, nicht nur bei Hörern, sondern auch bei Künstlern. Dank sinkenden Preisen und zeitgleich steigender Qualität von Studio-Equipment ist der Einstieg in die Produktion eigener Musik wesentlich einfacher geworden. 

Es fällt allerdings auf, dass die Arbeitsmoral vieler Künstler unzureichend und/oder ihre Erwartungshaltung zu hoch ist. Zudem fehlen Ziele und ein grundlegender Plan für ihre Projekte, geschweige denn ihre Karriere. 

In diesem Artikel möchte ich dir deshalb einige Ideen, Tools und Techniken an die Hand geben, um diese Aufgaben ganz einfach bewältigen zu können.

Deine Einstellung

Durchhaltevermögen, Biss, Hartnäckigkeit und Fokus sind die wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Künstlers. Talent ist nur eine Seite der Medaille. Wer nicht bereit ist seine Ziele zu verfolgen und unabhängig von der Anzahl der Unterstützer weiterzumachen, wird früh aufgeben und Fehler bei anderen suchen. Wenn Erfolg in der Musikindustrie so einfach wäre, hätten wir eine deutlich breitere Vielfalt an Künstlern, die von ihrer Musik leben können.

Lob und Anerkennung sind natürlich trotzdem eine der wichtigsten Motivationsquellen.  Solange du deine Einstellung bzw. deinen Antrieb nicht von externen Faktoren abhängig machst, behältst du den Verlauf deiner Karriere in deiner Hand und machst es dir dadurch leichter, Ziele zu verfolgen. Wenn du ein Team um dich herum hast, das dich motivieren und unterstützen kann, noch besser. Bleib dran, mach immer weiter und fokussiere dich auf deine Ziele.

Geduld

Verbunden mit deiner Einstellung ist deine Geduld der zweite wichtige Faktor für deinen Erfolg. Es braucht seine Zeit, bis Hörer auf dich aufmerksam werden. Viele Rapper erwarten Ruhm und Reichtum schon nach dem ersten Release. Da dieser dann nicht kommt, fehlt die Motivation für weitere Projekte. 

Hier sind wir bei dem Punkt des vorherigen Abschnitts — externe Faktoren (Ruhm und Reichtum) beeinflussen die Motivation, den Antrieb und die Einstellung der Künstler. Der Verlauf ihrer Karriere (ihre weiteren Projekte) gerät ins Stocken, die Musik kann bei so wenig Routine und schlichter Übung nicht besser werden und die Motivation nimmt weiter ab. Eine Spirale abwärts. Ein konkreter Plan hilft dir dabei, das zu vermeiden. Ein passendes Sprichwort dazu ist: „Erfolg ist eine Treppe, keine Tür.“ Nimm dir Zeit für deine Musik und entwickle sie weiter. Sei geduldig mit dem Wachstum deiner Fanbase.

Ziele

Vor dem konkreten Plan kommen deine Ziele. Sie definieren alles was du tust, du solltest dir bei ihrer Formulierung deshalb Zeit nehmen. 

Es gibt große und übergeordnete Ziele wie, z. B. Wohlstand. Dieses übergeordnete Ziel musst du zunächst für dich definieren. Was bedeutet, um beim Beispiel zu bleiben, Wohlstand für dich? Ein Haus, ein Auto, usw.? Was genau? Versuche das möglichst genau zu definieren. Dann erhältst du ein übergeordnetes Ziel, das in Zahlen (Geld, Zeit, usw.) gemessen werden kann. 

Aus diesem übergeordneten Ziel werden kleinere Unterziele gebildet, die ebenfalls Unterziele haben können. Der Sinn dabei ist, das übergeordnete Ziel so weit herunterzubrechen, bis du konkrete ausführbare Aufgaben hast, die du planen kannst. Dadurch wird das große übergeordnete Ziel besser abbildbar und du kannst aus den heruntergebrochenen Aufgaben einen konkreten Plan erstellen. Überlege dir, was dein konkretes übergeordnetes Ziel ist und in welche Kategorien und Unterziele es teilen kannst. Breche das übergeordnete Ziel so weit herunter, bis du konkrete Maßnahmen und Aufgaben hast, die du für deine Planung nutzen kannst.

Planung

In deinem Plan bildest du anschließend drei Gruppen: 

  • langfristige Ziele (5-10 Jahre), 
  • mittelfristige Ziele (2-5 Jahre) und 
  • kurzfristige Ziele (1-2 Jahre). 

Überlege dir, welches Ziel du wann erreichen möchtest. Im vorherigen Beispiel wäre der von dir definierte Wohlstand dein langfristiges Ziel. 

Mittelfristige Ziele dafür können bezahlte Shows, Features, Releases und Sponsorships sein. Da du dein übergeordnetes Ziel in Euro definiert hast und hier festlegen kannst, was du bei den einzelnen Maßnahmen verdienen möchtest (Show, Release, Feature, usw.), kannst du auch die jeweils notwendige Menge dafür errechnen. 

Ein kurzfristiges Ziel daraus wäre die Produktion eines Albums, welches in weitere Unteraufgaben wie Songwriting, Produktion, Aufnahme, Mixing, Marketing, Videoshoots usw. strukturiert werden kann. So kannst du aus der übergreifenden Vision konkrete Ziele und Maßnahmen treffen, die jeweils ein Schritt in Richtung des übergeordneten Zieles bzw. deiner Vision sind.

Das Wichtigste bei Zielen und deinem Plan ist das Finden einer Balance zwischen konsequenter Ausführung und Anpassung an Veränderungen, wie z. B. deiner Einstellung, die sich mit der Zeit ändern kann. Diese Balance findet sich mit der Zeit, das Wichtigste ist überhaupt anzufangen und dranzubleiben. Überlege dir Ziele, breche sie in ausführbare Aufgaben herunter und erarbeite aus diesen deinen Plan.

Zielgruppe

Wer oder was ist eine Zielgruppe? Klingt erst einmal einfach: Menschen, die deine Musik gerne hören. Eine definierte Zielgruppe enthält hauptsächlich die Merkmale genau dieser Menschen. Die Kunst hierbei ist es also, die Gemeinsamkeiten zu finden. Diese Merkmale und Gemeinsamkeiten helfen dir dabei, Menschen zu finden, die mit höherer Wahrscheinlichkeit deine Hörer und im besten Fall Fans werden.

Indem du deine bereits gewonnenen Hörer fragst, was ihnen an deiner Musik gefällt, kannst du besser verstehen, was deine Musik für andere ausmacht. Daraus kannst du viele Informationen für dein Songwriting und deine Produktion gewinnen, was sich in einer höheren Qualität deiner Musik bemerkbar macht. 

Wenn du dir Gedanken darüber machst, wen genau du erreichen möchtest, sparst du Geld und deine erzielst bessere Ergebnisse mit deinen Werbeanzeigen. Nutze Analytics Tools, wie beispielsweise deine Instagram- und Facebook-Statistiken um herauszufinden, wer deine Fans sind und was sie ausmacht. Wenn du erst einmal genauer definiert hast, wer deine (potenziellen) Fans sind, fällt es dir leichter zu verstehen, worauf sie Wert legen und wie sie handeln. Wenn du deine Songs auf YouTube, Spotify & Co. hochlädst sind auch die dortigen Statistiken sehr hilfreich für die Definition deiner Zielgruppe. Beobachte und werte deine Statistiken / Insights auf Streaming Diensten und Social Media aus und frage Menschen, was ihnen an deiner Musik gefällt und was du besser machen kannst. Fasse diese Dinge zusammen und definiere daraus deine Zielgruppe. Mehr zu Analytics im Abschnitt weiter unten.

Wichtigste Kriterien einer Zielgruppe

  • Altersbereich (z. B. 18-38)
  • Geschlecht (falls gewünscht)
  • Wohnort (du kannst hierbei auch mehrere Regionen oder Länder wählen, bei deutschsprachiger Musik solltest du auch nur in Deutschland und ggf. Österreich und der Schweiz ausspielen)
  • Interessen (z. B. dein Musikgenre und sehr ähnliche Genres)

Werbung

Frequenz

Mann von hinten vor einer Wand mit angepinnten DokumentenWenn du deine Werbeanzeigen erstellst (z. B. für Facebook und Instagram im Werbeanzeigenmanager von Facebook oder für YouTube und Google über Google Ads), ist auch hierbei ein vorab festgelegter Zeitplan wichtig.

Ich habe das für meine Kampagnen so gelöst:

  • Facebook: Eine Kampagne zur Veröffentlichung mit einer Laufzeit von 7 Tagen. Danach 7 Tage Pause und anschließend (also 14 Tage nach Veröffentlichung) nochmals eine Kampagne mit einer Laufzeit von 7 Tagen.
  • Instagram: Selbes Vorgehen wie bei Facebook, allerdings mit insgesamt 4 Kampagnen. Instagram ist für Musiker die wichtigere Plattform und funktioniert momentan noch wesentlich besser. Schema ist hier also: 7 Tage Kampagne, 7 Tage Pause, 7 Tage Kampagne, 7 Tage Pause, 7 Tage Kampagne, 7 Tage Pause, 7 Tage Kampagne.
  • YouTube: Auf YouTube sind In-Stream Anzeigen (also die überspringbaren Videoanzeigen vor einem Video) vom Preis-Leistungs-Verhältnis am besten. Hier kannst du bei der Einrichtung der Kampagne wählen, zu welchen Themen die Anzeige ausgespielt werden soll. Sinnvollerweise solltest du hier Musik wählen. Es sind sogar spezifische Genres, wie z. B. Rap & Hip-Hop möglich. Die Kampagne sollte etwa 14 Tage laufen, Start ist das Veröffentlichungsdatum. Das Budget sollte dem (Gesamtbudget) von Facebook entsprechen.

Erstellung

Hier findest du Leitfäden, wie du Werbeanzeigen auf verschiedenen Plattformen erstellst:

Design

Jedes Projekt sollte ein eigenes Design bekommen. Das muss nicht zwangsläufig kompliziert und aufwendig sein, auch einfache Designs funktionieren sehr gut. Auch bei bekannten Künstlern kommen simple Designs häufiger vor. Das Wichtigste ist die Qualität des Designs bzw. der Dateien. 

Cover

Das Cover kannst du entweder mit Tools wie Canva selbst erstellen oder von einem Designer / Freelancer auf Webseiten wie fiverr (Englisch-Kentnisse vorausgesetzt) gestalten lassen. Fiverr ist für mich ein kostengünstiger Weg, um an professionelle Designs zu kommen. Zwar musst du zunächst eine Weile suchen und filtern, am Ende lohnt sich das aber.

Achte in jedem Fall auf eine Auflösung, die hoch genug ist, um den Qualitätsstandards aller Plattformen zu entsprechen. Eine Auflösung von 2000 x 2000 px sollte für alle gängigen Plattformen gut geeignet sein.

Social Media

Auch alle Grafiken für Social Media sollten im Cover-Design gestaltet sein. Das ist wichtig für ein einheitliches und wiedererkennbares Erscheinungsbild deines Releases.

Die wichtigsten Social Media Grafiken im Überblick:

  • Profilbild (Facebook, Instagram) → quadratisch, möglichst hohe Auflösung
  • Bilder für Posts (Facebook, Instagram) → quadratisch, möglichst hohe Auflösung
  • Stories (Facebook, Instagram) → 1080 x 1920 px
  • Titelbild (Facebook, YouTube) → Facebook 828 x 315 px, YouTube 2560 x 1440 px
  • Thumbnail (Vorschaubild auf YouTube) → 1280 x 720 px

Content

Album Release vorbereiten - EP Release Tipps - Album veröffentlichen - Release Tricks - Andi Herzog - Promo ContentContent ist im Prinzip alles, was du veröffentlichst. Auch deine Musik ist Content, den du bewusst inszenieren und mithilfe von weiterem Content wie Grafiken, Videos und Texten stützen kannst. Damit wollen wir uns in diesem Abschnitt befassen. Die meisten Inhalte solltest du schon vor der Veröffentlichung deines Projektes vorbereiten. Wie du dein Release anschließend auf Spotify, iTunes, Amazon & Co. hochlädst, findest du in diesem Artikel.

Beschreibung

Für die Veröffentlichung auf Streaming-Portalen, YouTube und anderen Plattformen brauchst du einen passenden Text. In diesem solltest du folgende Fragen beantworten:

  • Um was geht es?
  • Was ist die Geschichte hinter dem Projekt? Wie ist das Projekt entstanden?
  • Wer bist du als Künstler und welchen Hintergrund hast du?

Erzähle etwas über dein Projekt und dich selbst. Dadurch kann sich ein Hörer leichter mit dir und deiner Musik identifizieren, was meist mehr Support bedeutet.

Social Media, Werbung

Selbes gilt für Texte und Posts auf Social Media: mach dir vorab Gedanken darüber, was du posten willst. Bereite die Texte für deine Posts vor und überlege dir eine sinnvolle Reihenfolge und die zeitlichen Abstände der Posts. Als Planungstool für Social Media kann ich dir Buffer wärmstens empfehlen.

Wenn du die Texte und Posts vorbereitest, aufeinander abstimmst und planst, erhöhst du die Wirkung dieser einzelnen Maßnahmen enorm.

E-Mail Vorlagen

Bleiben wir noch kurz bei den Texten. Wenn du deine Musik an Blogs zur Veröffentlichung schicken möchtest, solltest du auch den Text dieser E-Mails vorbereiten.

Der Grundtext mit den wichtigsten Daten und einer kurzen Story zum Projekt darf dabei immer gleich sein, allerdings solltest du jede Mail individuell anpassen.

Recherchiere etwas und finde den zuständigen Ansprechpartner. Zeige diesem, dass der Blog dich interessiert und erkläre kurz, warum dein Projekt da gut reinpasst. Plumpe Copy & Paste Mails werden (fast immer) sofort gelöscht und schaden eher deiner Marke.

Links

Bereite eine Übersicht der Links zu deinem Projekt vor. Seien es Links zu Spotify, YouTube, iTunes, deinem Instagram-Profil oder ähnliches. Speichere und sammle alle Links von Webseiten, auf welchen du dein Projekt veröffentlichst.

Um deinen Hörern eine gute Übersicht zu bieten, kannst du Dienste wie Out Now On, Linktree oder SmartURL nutzen. So bietest du jedem Hörer dein Release auf seiner Lieblingsplattform und erhöhst damit die Gesamtzahl deiner potentiellen Hörer. 

Videos

Musikvideos erzielen meist eine höhere Reichweite, sind aber mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden. Falls dein Budget das zulässt, ist ein Musikvideo in jedem Fall empfehlenswert. Falls nicht, solltest du den Song trotzdem auf YouTube veröffentlichen, auch wenn du für das Video nur das Cover benutzt. Auch YouTube gehört zu den führenden Plattformen, was Musikkonsum betrifft.

Videos sind generell gut für Social Media geeignet. Erstelle daher einige Making-Ofs, lustige Szenen, vielleicht auch eine Art Interview, in welchem du die Story und den Hintergrund des Projektes erklärst.

Fotos

Das gilt auch für Fotos. Nutze Bilder von dir, der Produktion des Songs, ggf. des Videoshoots und sonstige Dinge, die mit dir und deiner Musik etwas zu tun haben. Einziges Kriterium: sie müssen für den Hörer interessant sein. Bilder von deinen auf's Mischpult hochgelegten Beinen sind das nicht.

Konsistenz

Wie schon aus den bisherigen Abschnitten deutlich wurde: wenn du am Ball bleibst und konsistent an deinen Zielen arbeitest, erreichst du Teilziele, die wichtige Bausteine vom großen Ganzen sind. Dein Plan hilft dir dabei, konsistent zu bleiben. Dadurch holst du auch wesentlich mehr aus deinen Maßnahmen. Sorgfältig geplante Songs oder Videos, die in einem regelmäßigen und die Neugierde weckenden Abstand veröffentlicht werden, sind deutlich wirkungsvoller, als alle auf einmal. Überlege dir, was für die Erreichung deiner Teilziele hilfreich sein kann. Ist beispielsweise die Vermarktung deines Albums ein Teilziel, kann deine Aktivität auf Social Media ein wichtiger Faktor dafür sein. Videos von der Entstehung der Songs, Beantworten von Fragen, Stellen von Fragen, hochwertige Fotos und vieles mehr fallen in diese Kategorie und gehören in die Planung der Maßnahmen für dieses Teilziel. Stehen Ziele und Maßnahmen fest, entscheidet deine Konsistenz über ihren Erfolg. Bleib am Ball.

Analytics

Bei all der Planung und den Maßnahmen ist die Erfolgsmessung Pflicht. Daraus kannst du ableiten, wie erfolgreich deine Maßnahmen waren und was zu verbessern ist.

Streams

Streams sind die wichtigsten Statistiken, weil du mit ihnen Geld verdienst. Wie oft wurde dein Song / Album auf Spotify, iTunes, Amazon und Co. gestreamt? Der Dienstleister, über welchen du dein Projekt auf die Streamingdienste hochgeladen hast, stellt dir diese Statistiken bereit. Spotify for Artists gibt dir sogar noch mehr Einblicke: Geschlecht, Ort, Alter und weitere Details zu deinen Hörern.

YouTube steht etwas zwischen den Streams und Social Media Kanälen. Zwar kannst du erst ab einer gewissen Zahl an Abonnenten Geld mit deinen Videos verdienen (indem du Werbeanzeigen schaltest), solltest deine Musik aber schon vorher auf YouTube bereitstellen. Musik ist die beliebteste und meist genutzte Kategorie auf YouTube. Aktuell sind 9 der 10 meist gesehenen Videos auf YouTube Musikvideos. Damit bietet die Plattform große Chancen für Musiker, auf die du nicht verzichten solltest. Mit Bonus Content wie Making-Ofs und Behind the scenes kannst du deinen Fans zusätzlich mehr bieten.

YouTube liefert sehr tiefgehende Statistiken im Analytics-Bereich des Creator Studios, wie z. B. Aufrufe, durchschnittliche Wiedergabedauer und demografische Daten zu Nutzern. Diese Daten kannst du nutzen, um deine Zielgruppe zu verfeinern und anzupassen. Hier findest du mehr Infos zu den Analytics auf YouTube.

Social Media

Auch alle anderen Social Media Plattformen liefern dir Statistiken. Neben der mithilfe dieser Daten immer genauer werdenden Definition deiner Zielgruppe, kannst du mit ihnen genauer verstehen, welche Beiträge gut performen und welche schlecht. Daraus kannst du ableiten, welche Arten / Kategorien von Content funktionieren und dich anschließend stärker auf sie fokussieren. Probiere anfangs verschiedene Kategorien aus (Making-Of, Songausschnitte live gesungen / gerappt, Witziges, Fotoshoots, usw.), damit du eine Vergleichsbasis hast.

Facebook → Seiten-Insights, mehr Infos zu Facebook Seiten-Insights findest du hier.

Instagram → Insights bei einem Business-Profil (so richtest du es ein), mehr Infos zu Instagram Insights findest du hier.

Werbeanzeigen

Auch die Auswertung deiner Werbeanzeigen ist wichtig, du möchtest schließlich wissen, was du für dein Geld bekommst.

  • Wie viele Personen haben deine Anzeigen erreicht?
  • Wie oft wurden deine Anzeigen geklickt?
  • Wie war die Klickrate (CTR)?

Die Klickrate ist das Verhältnis der Klicks zu der Anzahl der Einblendungen deiner Anzeige und damit ein Indikator für die Qualität der Anzeige. Bei schlechten CTRs solltest du den Text und/oder das Motiv der Anzeige überarbeiten und ihre Performance weiter beobachten. Mehr dazu findest du hier.

Takeaways

Versuche, aus allen Aspekten und Disziplinen deines Projektes zu lernen und zu erkennen, was gut oder schlecht funktioniert.

  • Was kannst du verbessern?
  • Was solltest du ergänzen?
  • Was solltest du weglassen?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf kannst du aus jedem Prozess deines Projektes einen Nutzen für dich herausholen. Versuche die einzelnen Prozesse, wie z. B. deinen Releaseplan oder das Songwriting laufend zu verbessern.

Nichts ist umsonst

Manches in deinem Plan wird Geld kosten. Seien das Beats, Tonstudios, Videoshoots, Werbeanzeigen, Sticker, Flyer, Grafikdesign oder andere Dinge. Je nach Ausprägung deines Plans leisten sie teilweise einen großen Beitrag für die Erreichung deiner Ziele. Investitionen sind wichtig für Wachstum, das gilt auch für deine Musikkarriere. Die Qualität deiner Songs wird durch Beats und das Tonstudio, die Reichweite und Bekanntheit deiner Musik durch Werbeanzeigen und Musikvideos beeinflusst. Wenn dein Plan nicht ins Stocken geraten soll (Abschnitte Geduld und Konsistenz), sind manchmal finanzielle Investitionen notwendig, um weiterzukommen. Hier spielt dein Plan wieder eine große Rolle:  welche Maßnahmen sind besonders wichtig für dein übergeordnetes Ziel und welche nicht? Mit der Antwort dieser Frage kannst du dein Geld in die richtigen Dinge investieren und effektiver voranschreiten. Sei bereit in dich selbst zu investieren und mache dir schon bei der Planung klar, welche Investitionen besonders wichtig für deine Ziele sind.

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