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4 Tipps für ein gutes Album

1. Eigener Stil und Vielseitigkeit

Diese zwei Dinge klingen zunächst einmal gegensätzlich, machen aber gleich Sinn.

Beginnen wir mit dem eigenen Stil: wenn ein Künstler einen besonderen, wiedererkennbaren und vor allem eigenen Stil hat, ist das ein klarer Vorteil gegenüber anderen Künstlern. Dieses Alleinstellungsmerkmal kann er weiter ausbauen, indem er seinen Stil perfektioniert.

Und hier kommt der schmale Grat: Man möchte den eigenen Stil des Künstlers zwar wiedererkennen können, aber das Album soll nicht monoton werden. Der Künstler soll seinen Stil in verschiedenen Formen zum Ausdruck bringen und nicht immer nur exakt dasselbe tun.

Für ein Album bedeutet das im Tempo und in der Stimmung der Songs zu variieren. Wenn du dir ein Album anhörst, erwartest du nicht ständig den exakt selben Stil an Songs, sondern möchtest auch mal ruhigere oder schnellere Songs hören.

Innerhalb dieser verschiedenen Tempi und Stimmungen gibt es Platz für deinen eigenen Stil, den nur du am besten beherrschst. Er macht dein Album einzigartig, indem er es von anderen abhebt. Durch die Variationen bleibt das ganze Album trotz des durchgängigen Stils spannend für den Hörer.

2. Erzähle deine Geschichte

Dein Album ist DEIN Album, deshalb sollte es deine Geschichte erzählen und deinen Stil repräsentieren. Orientiere dich nicht zu sehr an anderen Künstlern oder Erwartungen, mit welchen du dich nicht identifizieren kannst und als Grund oder Ausrede für bestimmte Songs nehmen wirst.

Dein Album ist dein Aushängeschild und sollte dich so gut es geht repräsentieren. Es sollte keinen Song darauf geben, hinter dem du nicht stehen kannst. Schreibe Songs die von deinen Erfahrungen handeln, entwickle einen eigenen Sound, der dir gefällt.

So kannst du sicherstellen, dass dein Team und du voll und ganz hinter deinem Projekt stehen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt für die Promotion im späteren Verlauf.

3. Baue einen Spannungsbogen ein

Ein Album ist ein Gesamtkunstwerk. Der Unterschied zwischen einem Album und einem Sampler ist, dass ein Album eine Geschichte erzählt, statt “die besten Songs aus dem Jahr XY” auf einem Release zu sammeln.

Um deine Geschichte wirkungsvoll erzählen zu können, kann dir ein Spannungsbogen helfen. Stelle vielversprechende / mitreißende Songs an den Anfang des Albums, wähle die energiereichsten Songs für den Höhepunkt und ruhigere, ausklingende Songs für den Schluss. Natürlich kannst du den Spannungsbogen auch anders gestalten, solange er zu dir, deiner Geschichte und deinem Album passt.

Lasse dir Zeit bei der Festlegung der Reihenfolge deiner Tracks. Schreibe dir verschiedene Möglichkeiten auf und höre sie komplett durch. Die Zusammenstellung, die dich am meisten überzeugt, wählst du letztendlich aus.

4. Lasse dir Zeit, aber nicht zu viel

Zeitdruck ist auf einem Album deutlich hörbar. Lass dir deshalb Zeit, um den optimalen Sound für die Songs zu finden, störende Kleinigkeiten zu beseitigen und dein Album zu perfektionieren. Höre dir deine fertigen Songs genau an und prüfe, ob sie gemeinsam ein stimmiges Album ergeben.

Damit das Album aber fertig wird, ist ein Zieldatum bzw. eine Frist trotzdem wichtig. Versuche dich selbst einzuschätzen und plane die notwendige Zeit für ein hochwertiges Produkt ein und versuche das Zieldatum einzuhalten.

Sage deinen Freunden und deiner Familie am besten, auf welches Datum du hinarbeitest. Das schafft eine gewisse Verpflichtung, die dir als Motivation dienen kann. Beachte bei der Planung deines Zieldatums alle Produktionsschritte und vorbereitenden Marketingmaßnahmen.

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